Gabi Bott

 

1960 auf dem Lande in Hessen geboren und aufgewachsen.

Schon so lang ich denken kann habe ich es genossen in der Natur zu sein – besonders auch All-eine draußen zu Sein.

 

Nach einer Lehre im technischen Bereich Fachabitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und Landschaftsökologie studiert. Viel Wissen über Fauna und Flora, Bodenkunde und Geologie erfahren, doch es fehlte etwas für mich, was ich nicht in Worte fassen konnte.

Seit meiner Jugend engagiere ich mich für den Umwelt- besser gesagt Mitweltschutz, in der Friedensarbeit und für eine gerechtere Welt.

 

 

Mit Anfang 20 Yoga kennen- und lieben gelernt, später auch eine Ausbildung in Freiburg gemacht und seitdem unterrichte ich Yoga.

 

Mit Ende 20 den Buddhismus kennengelernt und in den Aussagen der buddhistischen Lehre meine Lebenshaltung/Lebensphilosophie in anderen Worten gespiegelt bekommen. Seitdem tiefer eingetaucht in Theorie und Praxis durch kürzere und längere Meditations- und Stilleretreats und v.a. Umsetzung im Alltag.

 

Mit Anfang 30 nach Freiburg gezogen, bei Bündnis 90/Die Grünen als Geschäftsführerin gearbeitet, Yoga unterrichtet und Meditation praktiziert.

Dieser Spagat zwischen politischer Arbeit und spiritueller Praxis war nicht immer leicht im Alltag zu integrieren.

 

Mit 37 Jahren bekam ich ein Heft in die Hand: „Spirituelle Ökologie“, der Blick auf's Ganze.

Das gesamte Heft drehte sich um die ganzheitliche Art und Weise sich selbst und die Welt zu sehen und wahrzunehmen. U.a. schrieb auch Joanna Macy, Religionswissenschaftlerin und Allgemeine Systemtheoretikerin aus Berkeley, Californien einen Artikel über ihre Arbeit mit der Tiefenökologie. Dieser Ansatz das Leben zu sehen begeisterte mich sofort. Ich hatte eine Überschrift gefunden für meine verschiedenen Lebensbereiche – Politik, Spiritualität und Körperarbeit.

 

Kurze Zeit später tauchte ich intensiv ein in diese Arbeit und machte ein holon-training (Jahrestraining in Tiefenökologie) in Süddeutschland. Danach war noch klarer für mich, dass ich mit dieser Arbeit meine Berufung gefunden habe und mich weiter darin üben und lernen möchte. Ich verbrachte ein Jahr in den USA um mit Joanna Macy zu arbeiten, ein zweimonatiges Stilleretreat zu praktizieren und in der gewaltigen Wildnis von Nordamerika lange Wandertouren alleine mit mir zu erleben.

  

Zurück in Deutschland fand ich im Ökodorf Sieben Linden mit der Überschrift „die Einheit in der Vielfalt“ einen Platz, an dem ich die Methode der Tiefenökologie in den Alltag umsetzen konnte. Seitdem lebe ich hier, kreiere mit eine Gemeinschaft, ein Dorf, das sich darin übt nicht auf Kosten von dritten zu leben, seien es andere Menschen, Tiere, Pflanzen, unsere Erde!